Donnerstag, 22. April 2010

Zwei Autos ...

... im Hof stehen und keins davon fährt. Wie das geht? Marder machts möglich! Genau. Sonntag nacht hat mir ein Marder ein Zündkabel meines Accords gelyncht. Es hat grade noch gereicht um von Kahl nach Alzenau heim zu fahren und das war's dann. Natürlich hab ich gleich einen neuen Satz Zündkabel bestellt, die sollten eigentlich heute kommen - hoffentlich.

Naja, in der Zwischenzeit habe ich angefangen an meinem CRX den vorderen Querträger und die linke Innenseite des Motorraumes zu lackieren, was im Moment so aussieht:







Hier sieht man schön, dass ich mir vor dem Lackieren auch noch die Mühe gemacht habe, den kompletten Kabelbaum an der linken Seite aus dem Weg zu räumen. Das war auch ein Mordsspass -.-



Ich gebe zu, einen Schönheitspreis gewinnt die Lackierung nicht. Aber auf der anderen Seite sieht man später über 90 % davon ja nicht mehr, da alles unter Spoilern, Kotflügeln und was weiß ich nicht noch alles wieder verschwindet. Und wichtig ist, dass es seinen Zweck erfüllt: Rostschutz.
In den nächsten Tagen werde ich dann hergehen und noch eine zweite dünne Schicht Lack auftragen um optimale Deckung zu gewährleisten.

Was den Accord angeht: Da er eh grad steht, kann ich auch die Reifen wechseln ^^

Sonntag, 11. April 2010

Dem Rost an den Kragen....

So langsam wird es Zeit, sich dem zu widmen, wofür eigentlich die ganze Demontieraktion hauptsächlich gedacht war: die Beseitigung von Rost.

Erste Baustelle (wohl auch weil es die am einfachsten zu erreichende ist ^^) ist hierbei der Motorraum. Doch bevor es hier richtig zur Sache gehen konnte, mussten noch ein paar weitere Teile, allen voran die Frontschürze, abgeschraubt werden. Jaja, die Frontschürze, was hab ich geflucht bei dem Ding...

Angefangen hats schon bei den oberen Schrauben direkt unter der Motorhaube. Entgegen dem allgemeinen Schraubentrend waren diese keine angenehmen Sechskantschrauben, die mit einer Nuss geöffnet werden konnten. Nein, Kreuzschlitz war angesagt. Unnötig zu erwähnen, dass alle Schrauben natürlich festgerostet waren. Nun, nachdem ich also die erste Schraube innerhalb von ca. 2,5 Sekunden mit dem Schraubenzieher schon rund gedreht hatte musste die Rohrzange her. Ich glaube nach einer Stunde und zahlreichen Verwünschungen auf die Honda-Ingenieure waren die Dinger endlich lose.

Wenn das jetzt alles gewesen wäre, wäre es ja zu einfach. Nene, da gibts noch lustige Schrauben an den Kotflügeln. Um an diese zu kommen muss man den Innenkotflügel halber abschrauben. Schrauben? Ha, schön wärs. Plastik-Clips, so sah es aus. Wie ich diese Dinger hasse. Entweder gehen sie relativ easy mit einem Schraubenzieher abzuhebeln (eher die Ausnahme oO), oder sie gehen überhaupt nicht raus, zumindest nicht ohne die Teile komplett abzureißen. Naja, Ende vom Lied: Clips waren ab, ich konnte an die letzten Schrauben vom Spoiler dran, und in nem halben Jahr werde ich mir wohl ne Packung neue Clips besorgen - zweite Fluchwelle -.-

Ach ja, so sah das Ganze dann aus:






Mehr habe ich dann am Donnerstag auch nicht gemacht, weil für mehr keine Zeit war.
Abends bin ich dann noch in den Baumarkt gefahren, um ein wenig Material für die Rostbeseitigung zu beschaffen:

Drahtbürstenaufsätze für die Bohrmaschine, 2 Dosen Hammerit in Silber und Schwarz, Pinsel

Freitags gings dann endlich los. Fast. Vorher habe ich noch die Scheinwerfer und die beiden Kotflügel abgebaut und darunter zum Glück keinen Rost gefunden ^^



So ganz nebenbei wird auch das Teilelager neben meinem Wagen immer größer oO



Danach konnte es dann endlich ans Schleifen gehen. An vielen Stellen habe ich dabei auch ordentliche Erfolge erzielen können:











Weiter gehts jetzt am Montag. Einige Stellen werden noch weiter geschliffen, vor allem ein paar einzelne abgeschraubte Teile gilt es zu bearbeiten, und dann wird neu lackiert.

Mittwoch, 7. April 2010

Die nächste Schicht

So, Ostern und die ganze Feierei ist vorbei, also wurde es Zeit auch die Faulheit wieder zu verbannen und etwas zu Schaffen!

In den letzten zwei Tagen habe ich mich hauptsächlich weiter mit den Bremssätteln beschäftigt. Demontiert waren sie ja schon, also ging es nun ans Lackieren. Doch vorher mussten die Dinger erst mal sauber gemacht werden, die waren ja stellenweise jenseits von gut und böse.
Mit Drahtbürste und Bremsenreiniger gings also ans Eingemachte:



Nachdem das erledigt war konnte die erste Schicht neuen Lackes aufgebracht werden. Bei der Wahl der Farbe folge ich mit Rosso-Rot dem allgemeinen Standard-Trend. Da ich mit dem handelsüblichen Spraydosenlack aus dem Baumarkt nicht so allzu gute Erfahrungen gemacht habe, kam dieses mal wieder der zum Pinseln von Foliatec her. So schaute das Ganze nach dem ersten Durchgang aus:



Nebenbei bekam ich an diesem Tag auch meinen neuen Original-Schweller für die Beifahrerseite. Der große Vorteil, wenn man so ein Ding als abmontiertes Einzelteil geliefert bekommt, ist der, dass man genau sieht wie das Teil überhaupt an der Karosserie befestigt ist. Folglich war es dann nur noch eine Sache von wenigen Minuten die beiden Schweller an meinem CRX draußen auch abzuschrauben.



An der Beifahrerseite offenbarte sich dabei das ganze Ausmaß des Schadens. Der Vorbesitzer muss da wohl mal ganz schön irgendwo dagegen gefahren sein um sogar das Metall unter dem Schweller so beschädigt zu haben.



Naja, das ist jetzt aber nichts was nicht mit etwas Schleifen und Hammerit-Lack zu beheben wäre ^^

Tags darauf, also heute, ging es morgens um 9 Uhr weiter. Da es für eine zweite Runde Lackieren noch etwas zu kühl war, hab ich mich erst mal daran gemacht, den alten Kühler auszubauen. Das Kühlmittel hatte ich gestern schon rausgelassen (da der SOHC Motor Gott sei Dank nur eine Ablass-Schraube am Kühler und keine zweite mehr am Motorblock besitzt, habe ich das sogar hingekriegt ohne mich oder den Hof übermäßig einzusauen oO). Auch hier stellte sich heraus, dass die Sache im Grunde relativ einfach und flott zu erledigen ist. Naja, fast. Korrosion sei Dank saß der Kühlmittel-Ausgleichsbehälter bombenfest und erforderte doch einen gewissen Einsatz von Gewalt.



Ich habe bei dieser Gelegenheit auch die Nebelscheinwerfer, insbesondere deren Befestigung mal genauer in Augenschein genommen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Vorbesitzer die Kunststoffgitter in der Stoßstange ausgeschnitten hat (und das nicht einmal schön, möchte ich anmerken), um Platz für die Leuchten zu schaffen. Wenn ich diese nun ausbauen würde, hätte ich zwei gut sichtbare, hässliche Löcher dort drinnen. Ergo werde ich das wohl eher sein lassen und zusehen, dass ich die Dinger wieder angeschlossen bekomme.

So, nachdem das alles erledigt war, konnte auch die zweite Schicht Lack auf die Sättel gebracht werden. Das Ergebnis sieht nun schon besser aus:



Freitag, 2. April 2010

Ventildeckel

Wenn man bei einem 13 Jahre alten Auto die Motorhaube öffnet muss man zwangsweise damit rechnen, dass dieser nicht mehr ganz so schön aussieht wie an dem Tag, als er frisch aus der Fabrik kam. Leider ist da auch mein CRX keine Ausnahme. Neben einigen Stellen, die bereits Freundschaft mit Herrn Rost geschlossen haben, ist er in erster Linie mal ziemlich versifft und dreckig gewesen.
Um hier nun etwas Glanz und Farbe rein zu bringen, gibt es auf meiner Agenda ja einige Punkte zur Verschönerung des Motorraumes.

Thema heute: der Ventildeckel. Vor einigen Tagen bereits hatte ich diesen zusammen mit dem unansehnlichen weil teilweise korrodierten Krümmerschutzblech demontiert, um beides zu lackieren.





Wer einmal sehen will, wie so ein SOHC Motor ohne Ventildeckel ausschaut:



Heute bekam ich nun beide Teile von meinem Freund Benedikt zurück, der freundlicherweise die erste Stufe der Verschönerung für mich erledigt hat: Reinigung im Ultraschallbad und anschließendes Sandstrahlen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.



Nun geht es noch darum, die Teile mit einem passenden, hitzebeständigen Lack zu versehen. Als Farbe habe ich mich für schwarz entschieden, weil das allseits gern genommene Standard-Rot einen zu großen Kontrast zum geplanten Blau der Motorschläuche bieten würde.

Eventuell habe ich vor, noch das ein oder andere Teil mehr auch sandstrahlen zu lassen (Ansaugbrücke z.B.). Da bin ich mir aber noch nicht so sicher. Mal schauen ;)

Donnerstag, 1. April 2010

Und los geht's...

So, ihr Lieben. Nach all den Vorreden ging es jetzt die letzten Tage endlich los mit der fröhlichen Schafferei.

Zunächst einmal hieß es, eine gute Ausgangsbasis für angenehmes arbeiten herzustellen. Konkret bedeutet das: leichte Erreichbarkeit von allen Seiten, links, rechts, vorne, hinten und ganz wichtig auch von unten.
Dank eines hydraulischen Wagenhebers und 4 Unterstellböcken von meinem Freund Benjamin war die Umsetzung dieser Forderung kein großes Problem: Am Dienstag wurde die Kiste hochgestellt und die Räder abmontiert.





Momentan steht er auf diesem Niveau aber immer noch etwas zu tief für anständiges Arbeiten an der Unterseite. Am nächsten Dienstag wird er deswegen noch ein paar Stufen höher gestellt.





Als allererstes habe ich mich dann am Mittwoch an die Bremssättel gemacht. Die Demontage des Sattels und der Beläge war relativ einfach, nur die Halterung des Bremssattels, genauer gesagt, dessen Schrauben, widersetzten sich recht erfolgreich - an allen 4 Rädern, wohl gemerkt. Nach mehreren erfolglosen Versuchen war klar: Hier müssen härtere Mittel her. Also ab in den Baumarkt, erst mal ne Dose WD-40 kaufen, Einsprühen, Warten und Einwirken lassen.

Eine Stunde später neuer Anlauf: 17er Ring-Schlüssel, dicker Hammer, rohe Gewalt und siehe da, auf einmal ließen sich auch diese Schrauben davon überzeugen, ihren angestammten Platz zu verlassen ^^



Als nächstes steht nun an: Säubern und neu Lackieren. Das passiert dann aber erst nach Ostern, wenn auch hoffentlich das Wetter wieder besser wird.

Ganz nebenbei habe ich auch heute mein Montagerollbrett bekommen. Ich muss mich jetzt nicht mehr auf den Boden legen und unters Auto robben, jetzt wird auf bequemer Unterlage rumgerollt.