Da ist er nun also endgültig - der Herbst. Keiner will ihn, er kommt trotzdem, und nichts kann man dagegen tun außer sein Sommerauto in Sicherheit zu bringen. So geschehen auch bei mir vor einigen Tagen.
Ich könnte zwar noch bis Ende September fahren, aber mal ehrlich, bei den Wetteraussichten macht das dann doch nicht allzu viel Sinn, Fahrspaß hin oder her.
Also habe ich die Kiste genommen und wieder in den Hof unter den Carport rangiert. Die schönen neuen Felgen wurden auch abmontiert und in Schutzverpackungen im Keller gelagert. Ebenso habe ich nochmal den groben Dreck der letzten Tage von der Karrosse gewischt, muss ja nicht sein dass das Zeug über den Winter dran bleibt.
Da ich in den nun kommenden Monaten trotzdem nicht untätig bleiben möchte, habe ich bereits mit den Vorbereitungen der nächsten Ein- und Umbauten begonnen. Der kleine Silberpfeil wurde extra so unter dem Carport positioniert, dass eine gute Zugänglichkeit von beiden Türen gewährleistet ist. Für die Demontage der Türverkleidungen ist das unerlässlich. Ebenfalls habe ich die Sitze schon ausgebaut und auch gut geschützt im Keller verstaut.
In den nächsten Tagen wird noch die Batterie abgeklemmt und die Gummidichtungen ordentlich eingefettet. Danach geht es los mit dem Ausbau der Innenverkleidungen.
Sonntag, 26. September 2010
Sonntag, 19. September 2010
Resümee 2010
Hallo liebe Leser!
Leider Gottes ist es so, dass sich (zumindest bei mir) die Cabrio Saison ihrem diesjährigen Ende zuneigt. Somit ist es an der Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen, besonders im Hinblick auf die erledigten und noch offenen Bastelarbeiten.
Zu Beginn erinnere ich erst einmal an meine vor einem halben Jahr aufgestellte To-Do-Liste, zu finden im Original hier. Was wurde geschafft, was steht noch aus? Gehen wir zu diesem Zweck die Liste noch einmal gemeinsam durch:
So. Wenn man sich das so ansieht, kann man nur folgendes Fazit ziehen: Ernüchternd.
Obwohl einiges gemacht wurde am Auto, sind viele Dinge, die in die Kategorie Reparatur fallen, noch nicht erledigt und müssen demenstprechend nächstes Jahr bzw. über den Winter in Angriff genommen werden.
Es ergibt sich daraus nun in Kombination mit allen neuen Ideen die folgende, neue To-Do-Liste:
Leider Gottes ist es so, dass sich (zumindest bei mir) die Cabrio Saison ihrem diesjährigen Ende zuneigt. Somit ist es an der Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen, besonders im Hinblick auf die erledigten und noch offenen Bastelarbeiten.
Zu Beginn erinnere ich erst einmal an meine vor einem halben Jahr aufgestellte To-Do-Liste, zu finden im Original hier. Was wurde geschafft, was steht noch aus? Gehen wir zu diesem Zweck die Liste noch einmal gemeinsam durch:
- Den defekten Seitenschweller ersetzen und auf beiden Seiten in Wagenfarbe lackieren lassen - ersetzt ja, lackiert noch nicht
- Am Frontspoiler werden die Nebelleuchten ausgebaut und es kommt eine Spoilerlippe von TSS Tuning dran - ähnlicher Fall: Nebelleuchten sind raus, die Lippe ist noch nicht dran
- Die Heckklappe wird gecleant, sprich die Nebelschlussleuchte und das Kofferraumschloss kommen weg. Der Kofferraum bekommt einen elektrischen Öffner. - noch gar nix gemacht
- Die Motorantenne wird durch eine neue ersetzt. - auch noch nix gemacht. Langsam frag ich mich wofür ich eigentlich eine Liste erstellt hatte....
- Das Dach wird demontiert und der Schließmechanismus ordentlich eingefettet, um das Klappern abzustellen - na endlich mal was, das erledigt wurde. Juhu!
- Die Scheibe mit dem defekten Gummi wird selbstverständlich ausgetauscht. - und zurück auf den Boden der Tatsachen. Auch das ist noch nicht gemacht.
- Im Motorraum gibt es Einiges zu tun: diverse Roststellen beseitigen, verrostete Schrauben ersetzen. Ventildeckel und Krümmerschutzblech werden gesandstrahlt und anschließend schwarz lackiert. Der Luftfilterkasten samt Ansaugrohr wird gereinigt, es kommt ein Austauschluftfilter von K&N rein. - hier war ich ausnahmsweise mal fleißig. Deshalb erledigt.
- Thema Motorkühlung: Kühlmittel ablassen, Kühler ausbauen und durch Neuen ersetzen, sämtliche Kühl- und Motorschläuche werden erneuert (in blau ^^), neues Kühlmittel. - zum Großteil auch erledigt, einige neue Kühlschläuche fehlen noch.
- Optional: Ölwechsel und bei der Gelegenheit auch gleich einen Ölkühler installieren. Bin ich mir aber dieses Jahr noch nicht so sicher. - Ölwechsel ja, Ölkühler ist auch gekauft aber noch nicht montiert.
- Das Fahrwerk bekommt eine Domstrebe spendiert - ah, endlich! Hier habe ich mich richtig ausgetobt und zu den Domstreben zusätzlich auch noch einen kompletten Satz neuer Stoßdämpfer verbraten!
- Die Bremsen werden gereinigt, von eventueller Korrosion befreit und der etwas angeschlagene Bremssattellack des Vorbestitzers wird erneuert. - auch hier packte mich der Übereifer in Form von neuen Sportbremsscheiben für vorne.
- Im Innenraum werden mal einige Verkleidungen demontiert in der Hoffnung, darunter KEINEN Rost zu entdecken. Bei der Gelegenheit werden dann auch gleich Kabel verlegt für die neue Antenne, den Kofferraumöffner und eine Funk-Fernbedienung. - nicht gemacht.
- Wenn das alles erledigt ist, und noch etwas Zeit bleibt um ihn dieses Jahr zu fahren, bekommt er auch eine komplett neue Rad-Reifen-Kombo: 205/40er Hankook auf 17" BBS Felgen. - erledigt
So. Wenn man sich das so ansieht, kann man nur folgendes Fazit ziehen: Ernüchternd.
Obwohl einiges gemacht wurde am Auto, sind viele Dinge, die in die Kategorie Reparatur fallen, noch nicht erledigt und müssen demenstprechend nächstes Jahr bzw. über den Winter in Angriff genommen werden.
Es ergibt sich daraus nun in Kombination mit allen neuen Ideen die folgende, neue To-Do-Liste:
- Innenraum Styling: Einige weitere Teile werden mit rotem Leder überzogen (Lasst euch überraschen welche das sein werden), für den Fahrer gibts Sport-Pedale
- Tacho: Geplant sind der Einbau einer VTEC Anzeige sowie von Plasma-Tachoscheiben
- In die mittlere Lüftung werden Zusatzinstrumente verbaut: Öldruck, Öltemperatur und später für den Turbo noch Ladedruck
- Der Ölkühler muss natürlich noch montiert werden, dazu gibts gleich auch einen neuen Ölfilter
- Der Kofferraum bekommt einen elektrischen Öffner, der Rest vom Auto eine Funk-ZV oder gleich ne Alarmanlage
- Reparaturen: Dreieckscheibe vorne links, Austausch der Motorantenne, Lautsprecherabdeckungen in den Türen
- Karosserie: vorne gibt es eine neue Original Stoßstange, modifiziert mit Renngitter, dazu die schon vorhandene Spoilerlippe. Die Seitenschweller werden lackiert. Hinten gibt es eine neue Heckschürze (wenn ich mal eine gescheite finde...)
Dienstag, 14. September 2010
Fotos
Dienstag, 10. August 2010
Klapperfrei die Zweite: Thema Dach
Vor einigen Tagen habe ich mich im Anflug einer ferienbedingten Langeweile - ja, sowas soll es geben - mal dem Dach gewidmet, das schon ab und zu mal einige Klapperlaute von sich zu geben pflegte.
Das Dach wurde also abgenommen, nach dieser Anleitung demontiert, eingefettet (vor allem die Verriegelungsbolzen) und wieder zusammen gesetzt, und schon war Ruhe!
Das Dach wurde also abgenommen, nach dieser Anleitung demontiert, eingefettet (vor allem die Verriegelungsbolzen) und wieder zusammen gesetzt, und schon war Ruhe!
Sonntag, 11. Juli 2010
endlich klapperfrei!
Seit einiger Zeit habe ich beim Fahren ein immer aufdringlicher werdendes Klappergeräusch (bzw. mehrere versch. Geräusche oO) bemerkt. Gestern ging es endlich mal ran, dieses zu beseitigen. Die Übeltäter der auditiven Störungen waren schnell identifiziert:
1. Eine etwas zu niedrig und nicht richtig befestigte Heckschürze
2. Ein Hitzeschutzblech am Auspuff über den Handbremsseilen
Die Arbeiten zur Lösung der Problematik waren nach 2 Stunden abgeschlossen. Die Heckschürze ist nun richtig und auch überall befestigt, und das Hitzeblech hab ich kurzerhand rausgeschmissen. Endlich klapperfrei unterwegs!
1. Eine etwas zu niedrig und nicht richtig befestigte Heckschürze
2. Ein Hitzeschutzblech am Auspuff über den Handbremsseilen
Die Arbeiten zur Lösung der Problematik waren nach 2 Stunden abgeschlossen. Die Heckschürze ist nun richtig und auch überall befestigt, und das Hitzeblech hab ich kurzerhand rausgeschmissen. Endlich klapperfrei unterwegs!
Samstag, 10. Juli 2010
TÜV die Zweite...
Am Montag kam mein kleiner Flitzer zum Lackierer, um die Radläufe hinten gebördelt zu bekommen. Einen Tag später war die Aktion auch schon abgeschlossen, Kostenpunkt nur 120 €. Danach gings gleich ab zum TÜV. Dieses Mal aber nicht nach Alzenau (der ist viel zu pingelig), nein, ich bin schlauerweise gleich nach Hanau gefahren. Das war auch ganz gut so, die haben mir die neuen Räder nämlich anstandslos eingetragen. Ich hatte zwar erst das falsche Gutachten dabei oO, wir haben aber direkt beim TÜV das richtige aus dem Internet geladen, und damit war alles kein Problem. Ich kann nun also stolz verkünden, dass mein Auto mit allen Modifikationen wieder völlig legal unterwegs ist ^^
Samstag, 3. Juli 2010
Das Innenraumkonzept nimmt Gestalt an...
Nachdem ich die letzten Tage mehr damit verbracht habe, meinen kleinen Silberpfeil zu fahren und mich an dem schönen neuen Setup, vor allem im Fahrwerk, zu erfreuen, war heute mal wieder etwas basteln angesagt. Damit ich beim nächsten TÜV Besuch keine Probleme mehr mit der Freigängigkeit der Reifen bekomme, mussten einige Teile, nämlich die Heckschürze und der Innenkotflügel vorne links, mittels einer Säge bearbeitet werden:


Als das erledigt war, ging es nun endlich wieder an den Innenraum: Bereits gestern bekam ich mit der Post meine neuen Ledersitzbezüge, die heute auf den Sitzen montiert wurden.
Erst mal mussten die Sitze natürlich ausgebaut und demontiert werden:


Anschließend ging es an die Belederung, die dank guter Passgenauigkeit relativ unkompliziert und dementsprechend auch schnell zu erledigen war.

Zum Schluss musste das Ergebnis nur noch wieder ins Auto verfrachtet werden :)

Die Sitze machen so nun richtig was her, und mein farbliches Innenraumkonzept aus Schwarz und Rot beginnt allmählich zum Tragen zu kommen. Ich müsste nur demnächst noch hergehen, und die Bezüge mit Sprühkleber richtig an den originalen Sitzen befestigen, damit die Form auch wirklich schön durchkommt. Aber wie gesagt, gut aussehen tut's auch so :)
Als das erledigt war, ging es nun endlich wieder an den Innenraum: Bereits gestern bekam ich mit der Post meine neuen Ledersitzbezüge, die heute auf den Sitzen montiert wurden.
Erst mal mussten die Sitze natürlich ausgebaut und demontiert werden:
Anschließend ging es an die Belederung, die dank guter Passgenauigkeit relativ unkompliziert und dementsprechend auch schnell zu erledigen war.
Zum Schluss musste das Ergebnis nur noch wieder ins Auto verfrachtet werden :)
Die Sitze machen so nun richtig was her, und mein farbliches Innenraumkonzept aus Schwarz und Rot beginnt allmählich zum Tragen zu kommen. Ich müsste nur demnächst noch hergehen, und die Bezüge mit Sprühkleber richtig an den originalen Sitzen befestigen, damit die Form auch wirklich schön durchkommt. Aber wie gesagt, gut aussehen tut's auch so :)
Mittwoch, 23. Juni 2010
Was der TÜV so zu sagen hat
So, letzten Mittwoch war ich ja mal bei unserem geliebten TÜV, um die neue Rad/Reifen Kombo in Augenschein nehmen zu lassen. Dass es wohl etwas zu beanstanden gibt, war mir klar, da im Gutachten zu den Felgen drin steht, dass an den hinteren Radläufen was gemacht werden muss. Dies bestätigte mir dann auch der nette (...) TÜV Prüfer. Hinten muss gebördelt werden, da passt bei voller Einfederung im Moment kein Haar mehr durch. Vorne ist soweit OK, nur bei extremer Kurvenfahrt schleift der linke Reifen ein klein bisschen innen an einer Plastikabdeckung. Die muss ich dann auch noch etwas ausschneiden, um Freigängigkeit herzustellen. Ansonsten soll ich nur hergehen, und mir Original Befestigungsteile (ich denke also mal neue Radmuttern) vom Felgenhersteller besorgen, was nebenbei auch im Gutachten drin steht.
Nächste Woche geht die Kiste damit zum Karosseriebauer, die Radkästen machen lassen. Dann steht der Eintragung meiner neuen Felgen und Reifen hoffentlich nichts mehr im Wege.
Nächste Woche geht die Kiste damit zum Karosseriebauer, die Radkästen machen lassen. Dann steht der Eintragung meiner neuen Felgen und Reifen hoffentlich nichts mehr im Wege.
Dienstag, 22. Juni 2010
Zulassung und erste Probefahrt...
Letzte Woche Montag war es endlich soweit: Nach dem Gang auf die Zulassungsstelle (der im Übrigen nur eine halbe Stunde oder so gedauert hat) und dem vorsichtigen Manövrieren aus dem Hof heraus ging es zu den ersten Probefahrten mit dem neuen Setup. Hier die Eindrücke:
- Fahrwerk/Stoßdämpfer: Die Konidämpfer sind genial, vor allem die Möglichkeit der Veränderung der Härte. Dies wird über eine kleine Schraube oben am Dom bewerkstelligt. Pro halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn wird der entsprechende Dämpfer um eine Stufe härter gestellt, Maximum sind 2 ganze Umdrehungen.
In der Standardeinstellung ab Werk, also Stufe 0, ist kaum ein Unterschied zu den Seriendämpfern zu spüren, deshalb habe ich gleich mal auf Level 2 hochgeschraubt. Hier merkt man nun schon, dass man was anderes an den Rädern dran hat, allerdings noch nicht allzu extrem. Als nächsten Test habe ich dann mal das Maximum probiert, Stufe 4. Die ist brutal bretthart auf der Gasse :)
Im Moment fahre ich auf 3 und denke das werde ich auch so lassen. Meine Abstufung wäre wie folgt:
Stufe 0: Kindergarten :)
Stufe 1: nicht getestet
Stufe 2: alltagstaugliches Standardsetup ("bandscheibenschonend")
Stufe 3: für den etwas sportlicher abitionierten Fahrer, Komfort sinkt
Stufe 4: auf Dauer eindeutig nur für die Rennstrecke zu gebrauchen
- Fahrwerk/Domstreben: Durch die beiden neuen Streben vorne und hinten ist auch eine merkliche Verbesserung im Kurvenverhalten festzustellen. Vor allem mit offenem Dach fährt er sich jetzt deutlich weniger schwammig. Insgesamt wesentlich reaktionsfreudiger.
- Fahrwerk/Bremsen: Aufgrund der Tatsache, dass neue Bremsen erst einige hundert Kilometer eingefahren werden müssen, und in dieser Zeit nach Möglichkeit keine scharfen Verzögerungen eingeleitet werden sollen, steht ein genauer Test dieser Komponente noch aus. Man merkt aber dennoch schon, dass die neue Kombi aus Zimmermann Scheiben und Ferodo Belägen aggressiver ist als die Serienausstattung. Im Übrigen sind die Bremsen die bisher einzige Modifikation, bei der ich ein Problem festgestellt habe: Die Bremsbeläge sind die falschen. Die, die ich drauf habe, sind 2 mm zu kurz, was sich beim Bremsen öfters in einem deutlich hörbaren, metallischen "Klack" Geräusch äußert. Nach kurzer Recherche im Netz fand ich dann auch heraus, dass die von mir gekauften wirklich die falsche Artikelnummer haben. Neue sind bestellt, kommen hoffentlich diese Woche.
- Auspuff: Oh ja, jetzt kommt mein Lieblingsthema, der Sound! Beim Auspuff gibt es ja die Möglichkeit, ohne Silencer (eingeschraubter Schalldämpfer) oder mit zu fahren, wobei das Fahren ohne nicht ganz so legal ist. Der Sound ohne Schalldämpfer ist vergleichsweise laut, vor allem beim Beschleunigen, aber eher tief und dumpf, genau nach meinem Geschmack. Klang des VTEC Bereichs ist unbeschreiblich. Da wird jeder Porsche Carrera Fahrer blass vor Neid *harhar*
Mit Silencer ist die Lautstärke angenehmer, aber immer noch deutlich anders als die Serienanlage. Zudem ändert sich die Qualität des Sounds etwas mehr in Richtung metallisch-röhrend. Geht aber immer noch ganz gut :)
- Optik: Dank der Felgen einfach nur Klasse :)
Nach den Probefahrten ging es dann am Dienstag erst mal ab in die Werkstatt zum obligatorischen Achsvermessen und Spureinstellen, im Anschluss dann am Mittwoch morgen zum TÜV wegen den Felgen. Was der so gesprochen hat, das gibts das nächste Mal zu lesen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es eine wahre Freude ist zu sehen und zu merken, dass sich fast 3 Monate Arbeit doch so gelohnt haben, und ich bin wirklich stolz auf das, was ich an der Kiste geleistet und hingekriegt habe. Natürlich ist der Flitzer noch lange nicht fertig, es gibt noch viel zu tun, was genau, das erzähle ich euch ein anderes Mal. Ebenfalls werde ich demnächst mal ein paar gescheite Fotos machen und hier reinstellen, also dranbleiben, es lohnt sich!
Ach ja, noch ein Wort zum Nummernschild: Der von mir angestrebten Favorit AB-EH 6 ist leider nicht möglich, da Kennzeichen mit einstelligen Nummern nur für Leute mit Wohnsitz in der Stadt Aschaffenburg genehmigt werden. Im Landkreis müssen es mindestens 2 Stellen sein. Zum Glück hatte ich auf der Zulassungsstelle eine lange Liste von Wunschkennzeichen dabei. Viele von denen waren leider auch schon weg, so dass ich am Ende bei Platz 5 meiner Wunschliste landete:
AB-VT 125
Was genau die Kombo bedeutet, tja, das verrate ich auch erst ein andermal.
- Fahrwerk/Stoßdämpfer: Die Konidämpfer sind genial, vor allem die Möglichkeit der Veränderung der Härte. Dies wird über eine kleine Schraube oben am Dom bewerkstelligt. Pro halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn wird der entsprechende Dämpfer um eine Stufe härter gestellt, Maximum sind 2 ganze Umdrehungen.
In der Standardeinstellung ab Werk, also Stufe 0, ist kaum ein Unterschied zu den Seriendämpfern zu spüren, deshalb habe ich gleich mal auf Level 2 hochgeschraubt. Hier merkt man nun schon, dass man was anderes an den Rädern dran hat, allerdings noch nicht allzu extrem. Als nächsten Test habe ich dann mal das Maximum probiert, Stufe 4. Die ist brutal bretthart auf der Gasse :)
Im Moment fahre ich auf 3 und denke das werde ich auch so lassen. Meine Abstufung wäre wie folgt:
Stufe 0: Kindergarten :)
Stufe 1: nicht getestet
Stufe 2: alltagstaugliches Standardsetup ("bandscheibenschonend")
Stufe 3: für den etwas sportlicher abitionierten Fahrer, Komfort sinkt
Stufe 4: auf Dauer eindeutig nur für die Rennstrecke zu gebrauchen
- Fahrwerk/Domstreben: Durch die beiden neuen Streben vorne und hinten ist auch eine merkliche Verbesserung im Kurvenverhalten festzustellen. Vor allem mit offenem Dach fährt er sich jetzt deutlich weniger schwammig. Insgesamt wesentlich reaktionsfreudiger.
- Fahrwerk/Bremsen: Aufgrund der Tatsache, dass neue Bremsen erst einige hundert Kilometer eingefahren werden müssen, und in dieser Zeit nach Möglichkeit keine scharfen Verzögerungen eingeleitet werden sollen, steht ein genauer Test dieser Komponente noch aus. Man merkt aber dennoch schon, dass die neue Kombi aus Zimmermann Scheiben und Ferodo Belägen aggressiver ist als die Serienausstattung. Im Übrigen sind die Bremsen die bisher einzige Modifikation, bei der ich ein Problem festgestellt habe: Die Bremsbeläge sind die falschen. Die, die ich drauf habe, sind 2 mm zu kurz, was sich beim Bremsen öfters in einem deutlich hörbaren, metallischen "Klack" Geräusch äußert. Nach kurzer Recherche im Netz fand ich dann auch heraus, dass die von mir gekauften wirklich die falsche Artikelnummer haben. Neue sind bestellt, kommen hoffentlich diese Woche.
- Auspuff: Oh ja, jetzt kommt mein Lieblingsthema, der Sound! Beim Auspuff gibt es ja die Möglichkeit, ohne Silencer (eingeschraubter Schalldämpfer) oder mit zu fahren, wobei das Fahren ohne nicht ganz so legal ist. Der Sound ohne Schalldämpfer ist vergleichsweise laut, vor allem beim Beschleunigen, aber eher tief und dumpf, genau nach meinem Geschmack. Klang des VTEC Bereichs ist unbeschreiblich. Da wird jeder Porsche Carrera Fahrer blass vor Neid *harhar*
Mit Silencer ist die Lautstärke angenehmer, aber immer noch deutlich anders als die Serienanlage. Zudem ändert sich die Qualität des Sounds etwas mehr in Richtung metallisch-röhrend. Geht aber immer noch ganz gut :)
- Optik: Dank der Felgen einfach nur Klasse :)
Nach den Probefahrten ging es dann am Dienstag erst mal ab in die Werkstatt zum obligatorischen Achsvermessen und Spureinstellen, im Anschluss dann am Mittwoch morgen zum TÜV wegen den Felgen. Was der so gesprochen hat, das gibts das nächste Mal zu lesen.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es eine wahre Freude ist zu sehen und zu merken, dass sich fast 3 Monate Arbeit doch so gelohnt haben, und ich bin wirklich stolz auf das, was ich an der Kiste geleistet und hingekriegt habe. Natürlich ist der Flitzer noch lange nicht fertig, es gibt noch viel zu tun, was genau, das erzähle ich euch ein anderes Mal. Ebenfalls werde ich demnächst mal ein paar gescheite Fotos machen und hier reinstellen, also dranbleiben, es lohnt sich!
Ach ja, noch ein Wort zum Nummernschild: Der von mir angestrebten Favorit AB-EH 6 ist leider nicht möglich, da Kennzeichen mit einstelligen Nummern nur für Leute mit Wohnsitz in der Stadt Aschaffenburg genehmigt werden. Im Landkreis müssen es mindestens 2 Stellen sein. Zum Glück hatte ich auf der Zulassungsstelle eine lange Liste von Wunschkennzeichen dabei. Viele von denen waren leider auch schon weg, so dass ich am Ende bei Platz 5 meiner Wunschliste landete:
AB-VT 125
Was genau die Kombo bedeutet, tja, das verrate ich auch erst ein andermal.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Montage!
Letzte Woche war es auch endlich soweit: Die Kiste wurde Stück für Stück wieder zusammengesetzt.
1. Auspuff: Also ich muss sagen, die Passgenauigkeit der Invidia Anlage ist top. Ich musste nur das Schutzblech am Kat etwas aus dem Weg biegen, ansonsten hat alles 1A gepasst. So muss das sein!
2. Heck: Komplett neuer Heckträger montiert und die Heckschürze wieder drauf. Zu den Spaltmaßen gibt es nur noch folgendes zu sagen: Links und rechts sind endlich wieder gleich :)
3. Motorraum: Da gings ans Eingemachte. Kabelbaum wieder zusammensetzen (das war ein Spass -.- ), neuen Kühler rein, neue Schläuche drauf, neuen Ventildeckel drauf (natürlich alles auch mit neuen Schrauben, wo kämen wir denn sonst hin...), neuen Luftfilter rein, Luftfilterkasten wieder zusammensetzen, Scheinwerfer einbauen, Kotflügel dran, Frontspoiler dran, alles richtig ausrichten (da waren auch ein paar Versuche dazu nötig...)
4. Befüllen: neues Öl und Kühlwasser besorgt und genau nach Plan eingefüllt. Passt. Batterie anschließen, nix fliegt in die Luft, das ist schon mal gut :)
Und dann der große Moment, das erste Mal den Schlüssel umdrehen, die Spannung steigt.... und ....
ER SPRINGT AN! Nichts falsch gemacht. Der Motor läuft noch immer wie am ersten Tag. Naja, fast. Der Auspuff klingt halt bisschen anders. BRUTAL anders, aber gut :)
5. Zum Schluss des Tages dann die neuen Räder und die Seitenschweller wieder montiert und die Kiste vorsichtig und langsam, Stück für Stück wieder von den Stützen runtergelassen. Und da steht er jetzt im Hof, endlich wieder auf seinen eigenen Füßen, äh, Rädern. Da hab ich mir dann auch mal auf die Schultern geklopft :)
So, und für die Lesefaulen gibts jetzt natürlich auch noch ein paar Bilder:



1. Auspuff: Also ich muss sagen, die Passgenauigkeit der Invidia Anlage ist top. Ich musste nur das Schutzblech am Kat etwas aus dem Weg biegen, ansonsten hat alles 1A gepasst. So muss das sein!
2. Heck: Komplett neuer Heckträger montiert und die Heckschürze wieder drauf. Zu den Spaltmaßen gibt es nur noch folgendes zu sagen: Links und rechts sind endlich wieder gleich :)
3. Motorraum: Da gings ans Eingemachte. Kabelbaum wieder zusammensetzen (das war ein Spass -.- ), neuen Kühler rein, neue Schläuche drauf, neuen Ventildeckel drauf (natürlich alles auch mit neuen Schrauben, wo kämen wir denn sonst hin...), neuen Luftfilter rein, Luftfilterkasten wieder zusammensetzen, Scheinwerfer einbauen, Kotflügel dran, Frontspoiler dran, alles richtig ausrichten (da waren auch ein paar Versuche dazu nötig...)
4. Befüllen: neues Öl und Kühlwasser besorgt und genau nach Plan eingefüllt. Passt. Batterie anschließen, nix fliegt in die Luft, das ist schon mal gut :)
Und dann der große Moment, das erste Mal den Schlüssel umdrehen, die Spannung steigt.... und ....
ER SPRINGT AN! Nichts falsch gemacht. Der Motor läuft noch immer wie am ersten Tag. Naja, fast. Der Auspuff klingt halt bisschen anders. BRUTAL anders, aber gut :)
5. Zum Schluss des Tages dann die neuen Räder und die Seitenschweller wieder montiert und die Kiste vorsichtig und langsam, Stück für Stück wieder von den Stützen runtergelassen. Und da steht er jetzt im Hof, endlich wieder auf seinen eigenen Füßen, äh, Rädern. Da hab ich mir dann auch mal auf die Schultern geklopft :)
So, und für die Lesefaulen gibts jetzt natürlich auch noch ein paar Bilder:
Samstag, 12. Juni 2010
In großen Schritten vorwärts...
Hallo zusammen,
letzte Woche Donnerstag lag mal wieder ein "Großkampftag" am Auto an, und was soll ich sagen: Es geht richtig gut voran!
Zum Großteil lag der Fokus dabei mal wieder auf der Rostbekämpfung bzw. Vorsorge. Zu diesem Zweck wurden sogar die Motorhaube und der Kofferraumdeckel abmontiert, um hier mal ordentlich mit Drahtbürste und Hammerit-Lack zu Werke gehen zu können. Hier mal ein paar fotografische Eindrücke des Tages:
Alles ab!


Und da liegen die zu bearbeitenden Teile, natürlich gepolstert :)

So vorbereitet, ging es dann zunächst mal ans altbekannte Schleifen.


Besonders an der Karosse unter dem Heckblech gab es da Einiges zu tun:

Im gleichen Zug habe ich mich auch um die etwas angeschlagene Dachhalterung im Kofferraum gekümmert

Nachdem das getan war, kamen Pinsel und Lack zum Zug.


So ganz nebenbei fand ich auch noch Zeit für ein paar kleinere kosmetische Operationen, wie z.B. die neuen, roten Honda Embleme vorne und hinten :)


Zu fortgeschrittener Stunde bekam ich dann auch noch Besuch von meinem Kumpel Benni, hier bei der Arbeit zu sehen:

Er half mir dabei, Motorhaube und Kofferraumdeckel wieder zu montieren, meinen alten Mittelschalldämpfer abzuschrauben, und - wofür ich ihm ganz besonders dankbar bin - er schaffte es mit einem Schraubenausdreher den festgefressenen Rest der abgerissenen Schraube vom Ventildeckel aus dem Motorblock zu entfernen. Dankeschön!
So langsam kann man jetzt schon wieder daran denken, alles wieder zusammen zu setzen, was ich auch mit der nächsten Schicht beginnen werde. Also, dranbleiben!
letzte Woche Donnerstag lag mal wieder ein "Großkampftag" am Auto an, und was soll ich sagen: Es geht richtig gut voran!
Zum Großteil lag der Fokus dabei mal wieder auf der Rostbekämpfung bzw. Vorsorge. Zu diesem Zweck wurden sogar die Motorhaube und der Kofferraumdeckel abmontiert, um hier mal ordentlich mit Drahtbürste und Hammerit-Lack zu Werke gehen zu können. Hier mal ein paar fotografische Eindrücke des Tages:
Alles ab!
Und da liegen die zu bearbeitenden Teile, natürlich gepolstert :)
So vorbereitet, ging es dann zunächst mal ans altbekannte Schleifen.
Besonders an der Karosse unter dem Heckblech gab es da Einiges zu tun:
Im gleichen Zug habe ich mich auch um die etwas angeschlagene Dachhalterung im Kofferraum gekümmert
Nachdem das getan war, kamen Pinsel und Lack zum Zug.
So ganz nebenbei fand ich auch noch Zeit für ein paar kleinere kosmetische Operationen, wie z.B. die neuen, roten Honda Embleme vorne und hinten :)
Zu fortgeschrittener Stunde bekam ich dann auch noch Besuch von meinem Kumpel Benni, hier bei der Arbeit zu sehen:
Er half mir dabei, Motorhaube und Kofferraumdeckel wieder zu montieren, meinen alten Mittelschalldämpfer abzuschrauben, und - wofür ich ihm ganz besonders dankbar bin - er schaffte es mit einem Schraubenausdreher den festgefressenen Rest der abgerissenen Schraube vom Ventildeckel aus dem Motorblock zu entfernen. Dankeschön!
So langsam kann man jetzt schon wieder daran denken, alles wieder zusammen zu setzen, was ich auch mit der nächsten Schicht beginnen werde. Also, dranbleiben!
Sonntag, 30. Mai 2010
[UPDATE] Fahrwerk fertig, Meister!
Lang ist der letzte Eintrag her, aber ich war in der Zeit auch richtig fleißig ;)
Am Pfingstmontag und Dienstag habe ich die vorderen beiden Stoßdämpfer gewechselt und wieder eingebaut, sowie bei allen vier Rädern auch die Bremsträger und -sättel wieder montiert. Diesen Erfolg habe ich Übrigen meinem Kumpel Benni Duzak zu verdanken, der es am Samstag geschafft hat, mithilfe seines Nusskastens die beiden Federbeinmuttern vorne rechts zu lösen. Die waren ja so verrostet, dass ich kurz davor war, sie abzuflexen. Dank Bennis Nusskasten ist das nun nicht mehr nötig :)
Hier zum Beweis, die Muttern sind ab!

Und hier mit montierten, neuen Koni-Dämpfern :)

Im selben Zug wurden natürlich auch beide Domstreben verbaut, macht optisch schon was her. Hoffen wir mal, dass sie sich beim Fahren auch positiv bemerkbar machen!


Also, wie man sieht, Fahrwerk fertig. Fast. Nächste Woche kriegt er vorne noch neue Bremsbeläge und neue Bremsscheiben. Gelochte Zimmermann Scheiben mit Ferodo DS Performance sind angesagt :)
Ein weiteres Problem konnte ich am Samstag zusammen mit meinem Vater lösen: Wir haben die Schrauben - naja, nennen wir sie mal eher Stehbolzen - am Heckblech ausgebohrt. Die waren ja mit runden (!!) Muttern befestigt, die kein Mensch aufgekriegt hat.

aufgebohrt :)

Da ist einer der Übeltäter :p

Was dann da drunter zum Vorschein kam, war jetzt nicht unbedingt so schön. Bisschen Rostansätze an der Karosserie:

Das war aber noch nicht das Schlimmste. Die Folgen des Heckschadens offenbarten sich nach der Abnahme der Heckschürze und Ausbau der Rückleuchten. Oje. Ich weiß jetzt folgendes: Der Schaden war definitiv hinten links. Das sieht man daran, dass dort die Karosserie im Bereich der Rückleuchte nachgearbeitet und lackiert wurde. Den Metallträger der Heckschürze haben die damals aber wohl vergessen. Der ist krumm wie ne Banane, weshalb auch die Spaltmaße der Schürze nicht mehr gepasst haben. Ausserdem war der verrostet wie nur sonst was. Ende vom Lied: Das Teil wird weggeschmissen, Original Ersatz ist schon bestellt.


Als ich das gesehen habe, dachte ich mir nur: Was für ein Pfusch!
Um dann meine Laune noch ein bisschen zu heben, hab ich auch schon mal den neuen INVIDIA Endtopf druntergehängt. Was für ein Rohr! :)

[UPDATE 10.06.2010]
Jetzt ist das Fahrwerk endgültig fertig, neue Bremsscheiben und Beläge sind dran:

Schaut doch ganz nett aus :)
Einfach war es zwar auch nicht, die blöden Arretierschrauben der alten Scheiben waren schneller rundgedreht als man Zimmermann sagen konnte. Mit dem Bohrer war das Problem dann aber auch genauso schnell behoben *gg*
Und auch für das zurückdrücken der Bremskolben hatte mein Vater eine glorreiche Idee: Mit Hilfe einer Schraube, einer Mutter und einer hohlen Hülse konnte die Kraft des Schraubengewindes die Kraft der Bremshydraulik ganz leicht übertreffen.
Also, Fahrwerk fertig. Ehrlich jetzt!
Am Pfingstmontag und Dienstag habe ich die vorderen beiden Stoßdämpfer gewechselt und wieder eingebaut, sowie bei allen vier Rädern auch die Bremsträger und -sättel wieder montiert. Diesen Erfolg habe ich Übrigen meinem Kumpel Benni Duzak zu verdanken, der es am Samstag geschafft hat, mithilfe seines Nusskastens die beiden Federbeinmuttern vorne rechts zu lösen. Die waren ja so verrostet, dass ich kurz davor war, sie abzuflexen. Dank Bennis Nusskasten ist das nun nicht mehr nötig :)
Hier zum Beweis, die Muttern sind ab!
Und hier mit montierten, neuen Koni-Dämpfern :)
Im selben Zug wurden natürlich auch beide Domstreben verbaut, macht optisch schon was her. Hoffen wir mal, dass sie sich beim Fahren auch positiv bemerkbar machen!
Also, wie man sieht, Fahrwerk fertig. Fast. Nächste Woche kriegt er vorne noch neue Bremsbeläge und neue Bremsscheiben. Gelochte Zimmermann Scheiben mit Ferodo DS Performance sind angesagt :)
Ein weiteres Problem konnte ich am Samstag zusammen mit meinem Vater lösen: Wir haben die Schrauben - naja, nennen wir sie mal eher Stehbolzen - am Heckblech ausgebohrt. Die waren ja mit runden (!!) Muttern befestigt, die kein Mensch aufgekriegt hat.
aufgebohrt :)
Da ist einer der Übeltäter :p
Was dann da drunter zum Vorschein kam, war jetzt nicht unbedingt so schön. Bisschen Rostansätze an der Karosserie:
Das war aber noch nicht das Schlimmste. Die Folgen des Heckschadens offenbarten sich nach der Abnahme der Heckschürze und Ausbau der Rückleuchten. Oje. Ich weiß jetzt folgendes: Der Schaden war definitiv hinten links. Das sieht man daran, dass dort die Karosserie im Bereich der Rückleuchte nachgearbeitet und lackiert wurde. Den Metallträger der Heckschürze haben die damals aber wohl vergessen. Der ist krumm wie ne Banane, weshalb auch die Spaltmaße der Schürze nicht mehr gepasst haben. Ausserdem war der verrostet wie nur sonst was. Ende vom Lied: Das Teil wird weggeschmissen, Original Ersatz ist schon bestellt.
Als ich das gesehen habe, dachte ich mir nur: Was für ein Pfusch!
Um dann meine Laune noch ein bisschen zu heben, hab ich auch schon mal den neuen INVIDIA Endtopf druntergehängt. Was für ein Rohr! :)
[UPDATE 10.06.2010]
Jetzt ist das Fahrwerk endgültig fertig, neue Bremsscheiben und Beläge sind dran:
Schaut doch ganz nett aus :)
Einfach war es zwar auch nicht, die blöden Arretierschrauben der alten Scheiben waren schneller rundgedreht als man Zimmermann sagen konnte. Mit dem Bohrer war das Problem dann aber auch genauso schnell behoben *gg*
Und auch für das zurückdrücken der Bremskolben hatte mein Vater eine glorreiche Idee: Mit Hilfe einer Schraube, einer Mutter und einer hohlen Hülse konnte die Kraft des Schraubengewindes die Kraft der Bremshydraulik ganz leicht übertreffen.
Also, Fahrwerk fertig. Ehrlich jetzt!
Donnerstag, 20. Mai 2010
Apropos Ventildeckel....
Da war ja noch was mit dem Ventildeckel...lang, lang ist's her. Also, nachdem ich meinen alten originalen Ventildeckel von meinem Kumpel habe säubern und sandstrahlen lassen, wollte ich ihn ja lackieren. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich genau in dem Moment auf eBay einen anderen Ventildeckel erspäht. Es handelte sich dabei um einen aus einem CRX älteren Baujahres, aber noch die gleiche Version wie meiner. Was mich an dem neuen Ventildeckel halt so begeisterte: er hat eine bessere und schönere Aufschrift. Also wurde er auch kurzerhand gekauft!
Ich habe dann meinen alten Deckel genommen und zum Schutz des Motors wieder aufgeschraubt. Den Neuen hab ich zur Firma Bamberger nach Großauheim gefahren. Die haben mir den Deckel dann gestrahlt und pulverbeschichtet. Gestern bekam ich ihn dann zurück, Kostenpunkt 45,- €. Und was soll ich sagen? Einwandfreie Arbeit!

Hier mal zum Vergleich der alte. Jetzt versteht ihr auch was ich mit schönerer Aufschrift meine. Ich finde, wo VTEC drin ist kann auch ruhig VTEC draufstehen!
Ich habe dann meinen alten Deckel genommen und zum Schutz des Motors wieder aufgeschraubt. Den Neuen hab ich zur Firma Bamberger nach Großauheim gefahren. Die haben mir den Deckel dann gestrahlt und pulverbeschichtet. Gestern bekam ich ihn dann zurück, Kostenpunkt 45,- €. Und was soll ich sagen? Einwandfreie Arbeit!
Hier mal zum Vergleich der alte. Jetzt versteht ihr auch was ich mit schönerer Aufschrift meine. Ich finde, wo VTEC drin ist kann auch ruhig VTEC draufstehen!
Dienstag, 18. Mai 2010
Wenn mal nicht alles nach Plan läuft...
Hallo zusammen!
Bisher habe ich euch hier in meinem Blog ja immer nur von meinen Erfolgen und Fortschritten beim Basteln erzählt. Es dürfte aber auch klar sein, dass bei solch einem Projekt wie dem eigenhändigen Umbau eines Autos nicht immer alles so klappt, wie man das gerne hätte. Deswegen möchte ich heute einmal, nach ungefähr 7 Wochen "Bauzeit" einen kleinen Überblick drüber geben, womit ich denn schon so alles zu kämpfen hatte.
Das erste Hindernis, über das ich gestolpert war, war - relativ am Anfang - der Kühler, genauer gesagt dessen Ablass-Schraube. Die war nämlich aus Plastik, und von Hand nicht aufzukriegen. Also musste die Zange her. Dummerweise hatte die Zange mehr Kraft als das Material aushielt. Die Folge: abgerissene Plastikschraube im Kühlerablass -.- zum Glück konnte ich den Rest der Schraube mittels einer Flachzange herausdrehen, und zum Glück ist beim neuen Kühler auch eine neue Schraube dabei.
Die Fahrwerksschrauben sind auch nicht so ganz ohne. Da gibts welche, die gehen leicht, für andere braucht man etwas Kraft oder großen Hebelweg. Und dann gibts noch die Hartnäckigen. Beispiel 1: Die zwei Schrauben am Dom vorne rechts, die das Federbein halten. Sowas von festgerostet, das glaubt man nicht. Selbst nach stundenlangem Einweichen im Rostlöser und mehreren Versuchen sind die nicht mal ansatzweise zu lösen (und inzwischen auch schon so gut wie rundgedreht - Scheiß Material). Ergebnis: Die werd ich wohl wegflexen müssen.
Hier sind die beiden Übeltäter zu sehen:

Dann war da noch das Thema mit dem Fahrwerk hinten. Um hier die Federbeine rausnehmen zu können, müssen am unteren Querlenker zwei Schrauben gelöst werden, sodass sich dieser absenken lässt. Rechts überhaupt kein Problem gewesen, links keine Chance. Warum? Eine der beiden Schrauben ist wohl unwiderruflich an der Metallhülse festgerostet, welche in der Gummilagerung des Querlenkers steckt. Lustiges Ergebnis: Die Schraube lässt sich zwar drehen, der Gummi dreht sich aber mit, was halt leider nur bis zu einer gewissen Grenze geht. Danach federt der Gummi samt Schraube geradewegs wieder in die Ausgangsposition zurück. Was also tun? Nun, ich habe das Problem erst mal so gelöst, dass ich beide Querlenker unten und oben an der Karosserie gelöst habe, so konnte ich das Federbein ausbauen.


Das war übrigens ein Mordsspass gestern, das alles wieder zusammen zu bauen. Ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass das gesamte Fahrwerkssystem aus Stoßdämpfern, Längs- und Querlenkern ein ordentliches Maß an Spannung aufweist. Aber mit zwei Mann, Wagenheber, Hammer und Rohrzange war auch das schließlich kein Problem mehr.
So, nun zu meinem besonderen Freunden: Den Ventildeckelschrauben. Ich hatte mir ja bei eBay einen neuen Ventildeckel bestellt, der sogar mit Schrauben dazu geliefert wurde (vorbildlich!). Ich dachte mir, so lange der also in der Bearbeitung ist, mach ich meinen alten wieder drauf, damit der Motor vor den ganzen Schleif- und Lackierarbeiten geschützt ist. Als ich nun also dabei war, den alten Ventildeckel mit den neuen (!) Schrauben festzumachen, passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte: *KNACK* hats gemacht - die Zeit stand sekundenlang still. Was war das? ....... Schraube abgerissen? *ARGH*
Jo, und nun hab ich da ne abgerissene, festgefressene Schraube im Motorblock stecken, die irgendwie wieder raus muss. Das wird auch noch ein Riesenspass werden -.-
Auch ganz nett war das Heckbleck, also das, worauf Kennzeichen und so befestigt ist, zwischen Kofferraumdeckel und Heckschürze. Das musste runter, damit ich die Heckschürze abnehmen konnte. Das Ding ist mit insgesamt 5 Schrauben befestigt, 3 ganz normale mit schöner Sechskantmutter und so. Die anderen 2 sind als Stehbolzen am Blech festgeschweißt und auf der Innenseite mit runden - ja, rund, wie in KREISRUND - Muttern angezogen. Ich hab mir nur gedacht: Wer hat sich denn den Scheiß ausgedacht? Stehbolzen mit runden Muttern. Die kriegt man nie im Leben runter. Mein Vater und mein Nachbar haben zu zweit versucht die Dinger mit einer Rohrzange aufzudrehen, keine Chance. Ergebnis: Da muss der Bohrer her.
So, ihr seht also, es läuft nicht immer alles so, wie man es gerne hätte. Aber auf der anderen Seite muss man auch sagen: Was wäre das Leben ohne Herausforderungen? ^^
In diesem Sinne....
Bisher habe ich euch hier in meinem Blog ja immer nur von meinen Erfolgen und Fortschritten beim Basteln erzählt. Es dürfte aber auch klar sein, dass bei solch einem Projekt wie dem eigenhändigen Umbau eines Autos nicht immer alles so klappt, wie man das gerne hätte. Deswegen möchte ich heute einmal, nach ungefähr 7 Wochen "Bauzeit" einen kleinen Überblick drüber geben, womit ich denn schon so alles zu kämpfen hatte.
Das erste Hindernis, über das ich gestolpert war, war - relativ am Anfang - der Kühler, genauer gesagt dessen Ablass-Schraube. Die war nämlich aus Plastik, und von Hand nicht aufzukriegen. Also musste die Zange her. Dummerweise hatte die Zange mehr Kraft als das Material aushielt. Die Folge: abgerissene Plastikschraube im Kühlerablass -.- zum Glück konnte ich den Rest der Schraube mittels einer Flachzange herausdrehen, und zum Glück ist beim neuen Kühler auch eine neue Schraube dabei.
Die Fahrwerksschrauben sind auch nicht so ganz ohne. Da gibts welche, die gehen leicht, für andere braucht man etwas Kraft oder großen Hebelweg. Und dann gibts noch die Hartnäckigen. Beispiel 1: Die zwei Schrauben am Dom vorne rechts, die das Federbein halten. Sowas von festgerostet, das glaubt man nicht. Selbst nach stundenlangem Einweichen im Rostlöser und mehreren Versuchen sind die nicht mal ansatzweise zu lösen (und inzwischen auch schon so gut wie rundgedreht - Scheiß Material). Ergebnis: Die werd ich wohl wegflexen müssen.
Hier sind die beiden Übeltäter zu sehen:
Dann war da noch das Thema mit dem Fahrwerk hinten. Um hier die Federbeine rausnehmen zu können, müssen am unteren Querlenker zwei Schrauben gelöst werden, sodass sich dieser absenken lässt. Rechts überhaupt kein Problem gewesen, links keine Chance. Warum? Eine der beiden Schrauben ist wohl unwiderruflich an der Metallhülse festgerostet, welche in der Gummilagerung des Querlenkers steckt. Lustiges Ergebnis: Die Schraube lässt sich zwar drehen, der Gummi dreht sich aber mit, was halt leider nur bis zu einer gewissen Grenze geht. Danach federt der Gummi samt Schraube geradewegs wieder in die Ausgangsposition zurück. Was also tun? Nun, ich habe das Problem erst mal so gelöst, dass ich beide Querlenker unten und oben an der Karosserie gelöst habe, so konnte ich das Federbein ausbauen.
Das war übrigens ein Mordsspass gestern, das alles wieder zusammen zu bauen. Ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass das gesamte Fahrwerkssystem aus Stoßdämpfern, Längs- und Querlenkern ein ordentliches Maß an Spannung aufweist. Aber mit zwei Mann, Wagenheber, Hammer und Rohrzange war auch das schließlich kein Problem mehr.
So, nun zu meinem besonderen Freunden: Den Ventildeckelschrauben. Ich hatte mir ja bei eBay einen neuen Ventildeckel bestellt, der sogar mit Schrauben dazu geliefert wurde (vorbildlich!). Ich dachte mir, so lange der also in der Bearbeitung ist, mach ich meinen alten wieder drauf, damit der Motor vor den ganzen Schleif- und Lackierarbeiten geschützt ist. Als ich nun also dabei war, den alten Ventildeckel mit den neuen (!) Schrauben festzumachen, passierte das, was eigentlich nicht passieren sollte: *KNACK* hats gemacht - die Zeit stand sekundenlang still. Was war das? ....... Schraube abgerissen? *ARGH*
Jo, und nun hab ich da ne abgerissene, festgefressene Schraube im Motorblock stecken, die irgendwie wieder raus muss. Das wird auch noch ein Riesenspass werden -.-
Auch ganz nett war das Heckbleck, also das, worauf Kennzeichen und so befestigt ist, zwischen Kofferraumdeckel und Heckschürze. Das musste runter, damit ich die Heckschürze abnehmen konnte. Das Ding ist mit insgesamt 5 Schrauben befestigt, 3 ganz normale mit schöner Sechskantmutter und so. Die anderen 2 sind als Stehbolzen am Blech festgeschweißt und auf der Innenseite mit runden - ja, rund, wie in KREISRUND - Muttern angezogen. Ich hab mir nur gedacht: Wer hat sich denn den Scheiß ausgedacht? Stehbolzen mit runden Muttern. Die kriegt man nie im Leben runter. Mein Vater und mein Nachbar haben zu zweit versucht die Dinger mit einer Rohrzange aufzudrehen, keine Chance. Ergebnis: Da muss der Bohrer her.
So, ihr seht also, es läuft nicht immer alles so, wie man es gerne hätte. Aber auf der anderen Seite muss man auch sagen: Was wäre das Leben ohne Herausforderungen? ^^
In diesem Sinne....
Donnerstag, 13. Mai 2010
Es geht ans Fahrwerk
Mann o Mann, was für ein bescheidenes Wetter....saukalt, und das Mitte Mai, wo soll das nur enden?
Naja, trotz der eisigen Temperaturen habe ich es die letzten Tag fertig gebracht, auch wieder was am Auto zu machen.
Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits meine Bremssättel neu lackiert. Nun waren auch die Halterungen derselben noch fällig. War kein großer Akt, binnen 30 Minuten war die Sache erledigt.
Vor dem Lackieren:

Und danach:

Im Anschluss habe ich mich dann mal ans Fahrwerk gewagt. Die Federbeine mussten ausgebaut werden, sodass die neuen Stoßdämpfer von Koni montiert werden können. Innerhalb von 2 Tagen - ich kann ja meistens nur morgens was arbeiten - hatte ich 3 von 4 Federbeinen ausgebaut. Dabei gingen 2 vergleichsweise einfach. Gut, die Schrauben waren allesamt nicht leicht zu lösen und erforderten schon einen gewissen Kraftaufwand. Umso mehr bin ich natürlich stolz darauf, die Dinger alle selbst aufgekriegt zu haben :) Man muss halt nur einen richtigen Hebel ansetzen, hat man ja in Physik mal gelernt. Was es damit auf sich hat, dass nur 2 einfach auszubauen waren, und wieso ein Federbein überhaupt noch nicht draußen ist, das erzähle ich euch mal in einem gesonderten Eintrag demnächst...
Nebenbei habe ich auch schon mal das Öl abgelassen. Das ist notwendig, weil der Ölkühler mit seinem Adapter unter dem Ölfilter angeschlossen werden muss. Weiterhin habe ich auch den Endtopf schon losgeschraubt. Ihr seht also, es geht vorwärts. Wenn das nur auch mal fürs Wetter stimmen würde...
Ausgebautes Federbein vorne...

...und hinten.

Ganz schön leer der Radkasten oO

Das abgelassene Öl. Ich habs geschafft ohne mich oder den Hof einzusauen!
Naja, trotz der eisigen Temperaturen habe ich es die letzten Tag fertig gebracht, auch wieder was am Auto zu machen.
Vor einiger Zeit hatte ich ja bereits meine Bremssättel neu lackiert. Nun waren auch die Halterungen derselben noch fällig. War kein großer Akt, binnen 30 Minuten war die Sache erledigt.
Vor dem Lackieren:
Und danach:
Im Anschluss habe ich mich dann mal ans Fahrwerk gewagt. Die Federbeine mussten ausgebaut werden, sodass die neuen Stoßdämpfer von Koni montiert werden können. Innerhalb von 2 Tagen - ich kann ja meistens nur morgens was arbeiten - hatte ich 3 von 4 Federbeinen ausgebaut. Dabei gingen 2 vergleichsweise einfach. Gut, die Schrauben waren allesamt nicht leicht zu lösen und erforderten schon einen gewissen Kraftaufwand. Umso mehr bin ich natürlich stolz darauf, die Dinger alle selbst aufgekriegt zu haben :) Man muss halt nur einen richtigen Hebel ansetzen, hat man ja in Physik mal gelernt. Was es damit auf sich hat, dass nur 2 einfach auszubauen waren, und wieso ein Federbein überhaupt noch nicht draußen ist, das erzähle ich euch mal in einem gesonderten Eintrag demnächst...
Nebenbei habe ich auch schon mal das Öl abgelassen. Das ist notwendig, weil der Ölkühler mit seinem Adapter unter dem Ölfilter angeschlossen werden muss. Weiterhin habe ich auch den Endtopf schon losgeschraubt. Ihr seht also, es geht vorwärts. Wenn das nur auch mal fürs Wetter stimmen würde...
Ausgebautes Federbein vorne...
...und hinten.
Ganz schön leer der Radkasten oO
Das abgelassene Öl. Ich habs geschafft ohne mich oder den Hof einzusauen!
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